Alexandra Mazur berichtet aus Eastbourne (England)
Besucht uns auf:

Das ich nach England fliege war eine Idee meiner Eltern und meines Nachhilfelehrers um mein Englisch zu verbessern, da hab ich gleich gedacht „wieso nicht?“ wird bestimmt lustig.

Ich hatte mir gleich den Ort Eastbourne ausgesucht. Nachdem ich darüber ein bissen im Internet und in der Broschüre gelesen hatte, hörte sich alles voll toll an. Und dann am 21.07.2007 ging es los vom Flughafen, wobei ich schon ziemlich Angst bekam da ich das erste mal mit einem Flugzeug flog und auch Angst hatte, dass die Gastfamilie unfreundlich ist.
Als ich dann jedoch mit meiner Gruppe in Heathrow ankam haben sich schon so einige Freundschaften geknüpft und mir ging es besser, da es auch welche gab die mich aufmunterten und sagten das alles gar nicht so schlimm ist. Als wir dann in Eastbourne mit Bussen aus Heathrow angekommen sind, warteten alle gespannt auf ihre Familien. Als dann mein Gastvater kam war ich ziemlich eingeschüchtert doch das verflog dann als ich die ganze Familie kennengelernt habe, denn es haben mich alle freundlich begrüßt und auch ganz nett vorgestellt.
Meine Gastmutter fragte mich gleich darauf ob ich Hunger hätte und machte mir erst einmal mein Dinner. Ich hatte etwas Pech das ich mit einer deutschen in einem Zimmer war, denn dadurch redete ich automatisch etwas mehr deutsch als ich eigentlich wollte. Doch das störte mich nicht, denn ich musste ihr auch helfen mit der Gastfamilie zu sprechen, da sie sehr viel Schwierigkeiten im Englischem hatte und so konnte ich gleich auch anfangen mich zu verbessern. Nach dem Essen hat mir meine Gastmutter auch erst einmal erklärt wie das mit den Bussen ist und auch gezeigt wo die Bushaltestellen sind. Das war eigentlich auch alles nicht sehr schwer zu merken.

Am nächsten Tag wurde uns allen erst einmal Eastbourne Stadt mit allen besten Läden gezeigt, wo unsere Schule ist wurde uns gleich auch gesagt, so dass man am nächsten Tag dort nicht sehr viel suchen musste. Selbst die vielen Unternehmungen mit der Gruppe waren ganz lustig. Wir gingen ins Kino, in den Park, an den Strand und noch vieles mehr. Sogar in London waren wir zwei mal. Genauso wie in Brigthon wo wir viel Zeit zum Einkaufen hatten und auch um uns die Stadt anzusehen. Doch in Brigthon hätte ich mich das zweite mal lieber an den Strand gelegt, da es so warm war und auch der Strand toll aussieht. Doch in Eastbourne ist der Strand besser, da er nicht zu überfüllt ist und wenn es warm ist, ist es einfach super sich dort hinzulegen und sich zu entspannen. Und selbst wenn eine Prise Wind weht ist der Strand immer noch richtig toll, es sieht einfach toll aus. Bei uns gab es auch immer am Montag und Mittwoch Jugenddiscos wo man hingehen konnte. Man konnte allerdings auch etwas anderes machen wenn man keine Lust hatte. Ich hatte mich öfters mit Freunden ins Café gesetzt.

Am vorletzten Tag ging dann bei mir das große packen los und ich wusste gar nicht wie ich wieder alles in meinen Koffer bekommen sollte. Doch letztendlich hab ich es mit etwas Quetscherei hin bekommen und am Abend hat die ganze Gruppe sich auch noch mal getroffen und wir haben alle zusammen Eis gegessen, welches ziemlich teuer doch total lecker schmeckte. Am letzten Tag ging es dann los. Meine Gastfamilie brachte mich zu unserem Abreiseort wo wir mit Bussen wieder losfuhren. Erschöpft gingen wir alle in den Bus und ins Flugzeug und total müde kamen wir dann am Flughafen an, wobei ich auch etwas froh war zurück in Deutschland zu sein. Doch ich dachte daran, dass ich meine neuen Freunde vermissen werde, doch mit denen habe ich zum Glück noch immer Kontakt.

Letztendlich war es ein total tolles Erlebnis einmal England mit den eigenen Augen kennenzulernen und nicht immer nur etwas darüber zu hören und mein Englisch hat sich dadurch auch etwas verbessert.