Julia Grübel berichtet aus Los Angeles (California / USA)
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Mein team!-Sprachreisen-Erfahrungsbericht
Los Angeles im Frühling
Ich kann nur sagen, dass ich diese Sprachreise nie vergessen werde. Es war die bisher aufregendste Erfahrung in meinem Leben.
Ich bin zusammen mit einer Freundin nach Los Angeles geflogen. Wir hatten nicht sehr lange überlegt und nach Zustimmung unserer Eltern direkt im Internet die Reise gebucht. Die Vorfreude war natürlich riesig, die Vorstellung, bald auf dem Walk of Fame zu stehen, das Hollywood-Schriftzeichen zu fotografieren oder auf dem Santa Monica Pier eine Runde mit dem Riesenrad zu fahren war einfach noch zu unrealistisch.
Als dann der große Tag der Abreise vor der Tür stand war die Aufregung kaum auszuhalten. Unsere Teamer erwarteten uns schon am Flughafen und bald darauf machten wir uns auf unseren knapp 13-stündigen Flug, der allerdings, im wahrsten Sinne des Wortes, wie im Fluge verging.
Wir wurden am LAX, dem riesigen Flughafen von Los Angeles, bereits von Mark und Teri Morgan erwartet. Mark war sozusagen unser Lehrer und Teri organisierte alle Ausflüge und begleitete uns dabei. Die beiden sind zwei ganz herzliche und tolle Menschen und es dauerte nur etwa eine Stunde nach Ankunft, um zu erfahren, dass auch unsere Gasteltern und –Geschwister ganz wunderbare Menschen sind. Wir hatten einen tollen Empfang mit einer tollen Willkommensfeier und sehr leckerem Essen. Wir lernten uns alle ein wenig besser kennen und hatten eine tolle Zeit zusammen.
Ich hatte das Glück mit meiner Freundin in eine Familie zu kommen. Wir hatten ein Zimmer, das typisch amerikanisch eingerichtet war. Hohe Betten, begehbarer Kleiderschrank, hier und dort ein wenig Schnick-Schnack und Deko, also alles sehr kitschig, aber doch einladend und gemütlich. Das Haus war toll und unsere Familie noch toller. Super nette Menschen!  An unseren freien Tagen versuchten sie uns ein tolles Programm zu bieten, wie z.B. der Santa Monica Pier, Malibu Beach, Huntington Beach, ein Kirchenbesuch, Getty Center und natürlich Shopping Zentren. Wir lernten unsere Gastschwestern und -brüder kennen und feierten mit ihnen zusammen Ostern mit einem riesigen Essen, spielten mit ihnen Billard und erlebten unzählige lustige Momente mit ihnen.
Aber neben den Tagen mit der Familie unternahmen wir natürlich auch mit unserer Schülergruppe viele Dinge. Neben dem Unterricht bei Mark, der alles andere als langweilig war (so wie man ihn aus der Schule kennt), lernten wir Baseball zu spielen und was es bedeutet eine gute „attitude“ zu haben. Wir besuchten ein Quakes-Spiel, gingen typisch amerikanisch bowlen und besuchten das Chino Valley Police Department. Hierzu muss ich sagen, dass wir nicht direkt in Los Angeles gelebt haben, sondern in Chino, was einigen sicher aus der Fernsehserie „OC California“ bekannt ist. Allerdings kann ich sagen, dass das echte Chino keinesfalls kriminell o.ä. ist ;)
Einer der besten Ausflüge in den 2 Wochen, war der Ausflug nach Las Vegas. Man kann sich kaum vorstellen, dass diese Stadt wirklich existiert. Es ist, als ob man eine zweite Welt betritt, eine Playmobil-Stadt oder Lego. An bzw. auch in fast jedem Hotel ist eine Achterbahn und natürlich ein Casino. Jedes Hotel ist anders aufgebaut und hat verschiedene Attraktionen. Diese Stadt schläft wirklich nie!
Natürlich besuchten wir auch den Hollywood Boulevard und konnten uns die unzähligen Sterne ansehen. Sogar „Cermit the Frog“ war vertreten. Venice Beach zeigte uns seine verschiedenen Facetten und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auch Disneyland faszinierte uns und zu guter Letzt die Universal Studios. Aufregender ging es kaum, als wir am Set von den „Desperate Housewives“ vorbeikamen und man uns zu unserem Bedauern mitteilte, dass die Durchfahrt wegen Dreharbeiten nicht gestattet war. Oh mein Gott! Da waren also wirklich grade die Schauspielerinnen von Desperate Housewives nebenan? Wir konnten es kaum fassen. Auch der Rest der Studios war sehr aufregend.
Es war eine tolle Zeit, die leider aber auch ein tränenreiches Ende hatte. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von unseren Gasteltern und traten den Heimflug an.
Ich kann nur noch einmal sagen, dass diese Reise das bisher tollste, wunderbarste, aufregendste und beste war, was ich je erlebt habe!
Von Julia Grübel